Zum Bericht „Anschub für E-Autos“ (Politikteil):
Jetzt ist er also überrascht, unser guter alter Habeck, dass es mit der Autoindustrie abwärtsgeht. Und er signalisiert Unterstützung, wie es in der Meldung heißt. Auch die Manager der Autoindustrie geben sich überrascht, haben sie doch noch vor Kurzem den E-Auto-Kurs der Regierung hochgejubelt.
In derselben Zeitungsausgabe wird im Fahrzeugmarktteil der BMW i5 M60 mit 601 PS vorgestellt. Hoffentlich, denke ich mir, gibt es den mit Anhängerkupplung und ich gebe dann meinen alten VW-Caddy, der etwas Mühe hat, den Anhänger zu ziehen, in Zahlung. Bei dem Einstandspreis von knapp unter 100000 Euro ohne jegliche Extras bin ich aber dann doch erschrocken und habe die Idee schnell fallen lassen, zumal ich bei einem Kilometerstand von 183210 den Kaufpreis des i5 M60 bei Inzahlungnahme meines Caddys wahrscheinlich nicht unter 25000 Euro drücken werde.
Aber jetzt im Ernst. Wir brauchen keine Förderung für Käufer, die sich solche Autos leisten können. Unsere bisher im Überfluss lebende Autoindustrie muss nur für die einfachen Leute wieder bezahlbare Autos bauen. Ohne Schnickschnack und mit etwas weniger PS. Ob E-Auto oder Verbrenner, ist dem kleinen Arbeiter schlicht egal. Und in derselben Zeitungsausgabe vermisse ich einen kritischen Kommentar zu diesem Thema. Anstelle protzige E-Autos vorzustellen, sollten die OVB-Redakteure von der Autoindustrie fordern, endlich wieder bezahlbare Autos anzubieten.
Johannes Aicher
Halfing
Der Klimawandel nimmt immer schneller dramatische Ausmaße an. Die Klimavorhersage ist vom Klimaexperten Wieslaw Maslowski von der Naval Postgraduate School in Monterey beim jährlichen Treffen der American Geophysical Union präsentiert worden. Schon in fünf bis sechs Jahren wird der Nordpol im Sommer eisfrei sein. Bisherige Berechnungen wären falsch gewesen.
Im diesjährigen Nordsommer war die nordpolare Eisscholle mit 4,1 Millionen Quadratkilometern so klein wie nie zuvor. Doch die diesjährige Eisdecke wurde in den Berechnungen des Experten gar nicht erwähnt, denn Maslowskis Daten bezogen sich auf die Periode zwischen 1979 und 2004.
Die von Maslowski verwendeten Systeme zeichnen ein regionales High-Resolution-Bild der Region. Selbst das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) verwende eine Reihe anderer Systeme. 2007 war die Eisdecke auf die minimale Fläche von 4,1 Millionen Quadratkilometer geschrumpft, 2005 lag der Wert bei 5,32 Millionen Quadratkilometern.
Dass das Eis am Nordpol extrem ausdünnt, bestätigen auch andere Experten wie etwa Peter Wadhams von der britischen Cambridge University. Dieser wissenschaftliche Beitrag stammt vom 13. Dezember 2007. Heute beträgt die Fläche 4,67 Millionen Quadratkilometer – trotz des angeblichen Klimawandels.
Wer diesen ganzen Weltuntergangsschwachsinn und den ganzen Prognosen glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Es lassen sich allerdings mit solchen Szenarien und der damit verbundenen Angst und Dummheit der Menschen glänzende Geschäfte und Politik machen. Mit der Ideologie des Klimawandels und den entsprechenden Experten dazu schaffen es die Grünen sogar, eine einst blühende Industrienation in Rekordzeit in den Abgrund zu führen. Diesen Leuten geht es nur um Macht.
Walter Hübel
Waldkraiburg