Chaos mit Ansage auf der Wiesn

von Redaktion

Zum Bericht „Platzangst auf der Festwiese“ (Bayernteil):

Es war ein Chaos mit Ansage auf dem Münchner Oktoberfest. Wofür werden teure Sicherheitsgutachten erstellt, wird sich monatelang besprochen, werden neue Kameras installiert, wenn dann so ein Ergebnis dabei herauskommt? Gott sei Dank ist niemand zu Schaden gekommen, das lag aber am wenigsten an der organisatorischen Seite.

Man möchte sich das Ausmaß einer Panik gar nicht vorstellen, was jedoch die Verantwortlichen dringlichst machen sollten.

Die Festwiese ist eingezäunt, somit wurde ein geschlossenes Areal geschaffen, wo aber niemand weiß, wie viele Menschen sich darauf befinden. Lediglich an neuralgischen Punkten sind Eingänge und Ausgänge. Dies allein kann für viele Menschen in solch einer Situation bereits einen hohen Puls bewirken.

Ähnlich verlaufen würde es, wenn ein Konzert von Adele in der Olympiahalle stattfinden würde – und dies ohne Eintrittskarten. Das schöne Wetter, soziale Medien, immer mehr Menschen in Feierlaune. Aber dies sind keine neuen Phänomene. Somit ist es nicht nachvollziehbar, weshalb die Entstehung der äußerst brenzligen Situation trotz neuester Technik und vieler routinierter Sicherheitsexperten nicht früher erkannt wurde. Ich wiederhole mich gerne: Gott sei Dank ist niemand zu Schaden gekommen.

Volker Neufang

Prien

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