Deutschland muss sich herausarbeiten

von Redaktion

Zum Bericht „Selbst das Mini-Wachstum ist erkauft“ (Politikteil):

Dass es dem Wirtschaftsstandort Deutschland nicht gut geht, ist allgemein bekannt. Es werden viel Maßnahmen besprochen. Einen Vorschlag, die wöchentliche Arbeitszeit zu erhöhen, habe ich bisher nicht gehört. Die Mitarbeiter zu befragen, ob sie bereit wären, ihren Arbeitsplatz zu sichern, und dafür mehr zu arbeiten – bei gleichem Lohn und Gehalt, das wäre auch eine Möglichkeit.

Unser Wirtschaftswunderland Deutschland wurde mit einer Wochenarbeitszeit von 50 Stunden aufgebaut, der Samstag war Regelarbeitstag. Wenn jetzt vorübergehend täglich eine Stunde mehr und jeden zweiten Samstag von sieben bis zwölf Uhr gearbeitet wird, kann das dem Standort Deutschland zugutekommen. Immer bei gleichem Lohn oder Gehalt, keiner verdient weniger. Das gilt nicht nur für das prozierende Gewebe, sondern auch für die Verwaltungen und Behörden. Sie hätten dann die Gelegenheit, ihre Aktenberge abzuarbeiten und die Bescheide zeitnah zu verschicken. Das würde Deutschland weiterbringen.

Franz Smeets

Feldkirchen-Westerham

Artikel 4 von 11