Zum Bericht „Erboster Hoeneß greift Schiri nach FCB-Spiel an“ (Sportteil):
Ich kann mich der Meinung des Herrn Hoeneß bezüglich der Schiedsrichterentscheidungen im Spiel gegen Bayer Leverkusen keinesfalls anschließen. Vor dem Platzverweis von Nicolas Jackson war dessen Grätsche gegen den gegnerischen Spieler an Körperverletzung grenzend einzuordnen. Der zweite Platzverweis für den Bayernspieler Díaz, schon ersichtlich, einen Elfmeter schinden zu wollen, unter der Rubrik „unsportlich“. Zu den beiden anerkannten Treffern der Münchner: Es ist eben Fußball und kein Handballspiel. Die Leitung, die Entscheidungen des Referees waren regelkonform. Der FC Bayern hätte es nicht nötig, die Schuld für ein nicht gewonnenes Bundesligaspiel dem Schiedsrichter in die Schuhe zu schieben.
Helmut Materna
Mühldorf