Interesse im eigenen Land

von Redaktion

Zum Bericht „Kochkunst aus Kenia für Bayern“ (Bayernteil):

Es ist schon beachtlich, welche Mühen plötzlich auf sich genommen werden, um Auszubildende für die Gastronomie und Hotellerie anzuwerben. Wenn bei entsprechendem Weitblick diese Anstrengung in den vergangenen Jahren mit den Interessenten aus dem eigenen Land betrieben worden wäre, könnte man sich heutzutage so manchen Flug sparen.

Ein ausgiebig und gut vorbereitetes Vorstellungsgespräch, ein wertschöpfendes Gefühl und Anerkennung von Beginn an entgegenbringen – das bildet eine vertrauensvolle Basis der Zusammenarbeit. Hinzu eine sechsmonatige Vorbereitung, Deutschunterricht, berufspraktische Qualifizierung im Gastgewerbe, Appartement und so weiter: Dies hätte so manchen Interessenten aus dem eigenen Land auch motiviert, sich für eine Ausbildung in der Gastronomie und Hotellerie zu entscheiden.

Des Weiteren ist es wichtig, solch ein Programm zur Gewinnung von Auszubildenden regional zu denken, um somit die Regionalität unserer Wirtschaftskraft zu stärken. Noch ein Wort die Schlagzeile betreffend: „Auszubildende aus Kenia für Bayern“ liest sich trefflicher.

Volker Neufang

Prien

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