Zum Bericht „Unipor-Gasspeicher vor Stilllegung“ (Wirtschaftsseiten):
Vor 30 Jahren war bereits bekannt, wie klimaschädlich CO2 und Methan ist, trotzdem wurde extrem um die Abnahme geworben. Nun sind von den Kosten vorrangig Mieter betroffen. Damals mit günstigem russischen Erdgas waren lukrative Geschäfte zu machen. Drei Prozent von einer Milliarde Kubikmeter (das sind 30 Millionen des eingepressten Erdgases) wurden über die beiden Verdichter mit je zehn Megawatt und einem Stundenverbrauch von 6.000 Kubikmeter verbraten. Täglich zog so eine halbe Tonne unsichtbares Stickstoffdioxid und Kohlenmonoxid mit den nordöstlichen Mooswind nicht nur über den Chiemsee hinweg. Bereits vor dem Irankrieg war wegen der steigenden Gaskosten die Stilllegung beschlossen.
Christian Bodler
Nöstlbach