Zum Bericht „Wir brauchen da keine Belehrung“ (Regionalseiten):
Ich bin amtierende und wiedergewählte Gemeinderätin und seit Jahren Mitglied bei der CSU. Nach dem Amt als Schriftführerin bin ich seit 2015 als Schatzmeisterin gewählt. Es war also nicht meine erste Kandidatensuche bei den Kommunalwahlen. Unsere Ortsvorsitzenden hatten bereits vor zwei Jahren begonnen, Kandidaten zu werben. Sie waren unermüdlich im Einsatz, um Mitbürger für die CSU zu begeistern und für die Kandidatur zu ermuntern. Uns gelang es, nach unermüdlichen Gesprächen die CSU-Liste sehr gut zu besetzen. Wir sind „breit“ aufgestellt, es sind alle Alters- und Berufsgruppen vertreten. Ich sehe bei unserer Kandidatenauswahl keine Fehler.
Die Aussage von Ministerpräsidenten Markus Söder finde ich eine Frechheit, nicht nur gegenüber seinen Parteikollegen, sondern auch persönlich. Wir arbeiten an der Basis daran, das Wohl unserer Gemeinde nach besten Wissen und Gewissen zu erhalten und zu fördern. Die Landes- und Bundespolitik macht es uns nicht einfach. Und trotzdem finden sich immer wieder Menschen, die Aufgaben in den Gemeinden und Landkreisen übernehmen.
Die Aussage, dass Kommunalpolitiker nicht richtig ausgewählt wurden, macht mich sehr wütend. Vielmehr sollte der „Chef“ seine Werbekampagne infrage stellen. Ich fühle mich persönlich angegriffen und überdenke meine Einstellung und Zustimmung zum derzeitigen Ministerpräsidenten gründlich. Denn wenn du wissen willst, wie ein Mensch ist, dann sieh dir genau an, wie er mit seinen Mitmenschen umgeht.
Sabine Altendorfer
Schechen