Zum Bericht „Umfragekönig unter Druck“ (Politikseiten):
Kürzlich hatte US-Präsident Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos seine neue Verteidigungsstrategie verkündet, da folgt ihm nunmehr der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius und outet sich mit seiner vorgestellten Militärstrategie mehr oder weniger als „Wolf im Schafspelz“.
Pistorius suggeriert vollmundig, „dass Russland die absolut größte Bedrohung für Europa sei“ und dass deshalb unsere Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa aufgerüstet werden solle.
Die dafür notwendigen Milliarden fehlen leider bereits heute in unserer export-orientierten Volkswirtschaft und müssen letztlich zulasten unserer sozialen Errungenschaften aufgebracht werden.
Jürgen Engelhardt
Stephanskirchen
Dass ausgerechnet der Verteidigungs- und Kriegsminister Boris Pistorius seit Jahren der beliebteste Politiker des Landes sein soll, ist doch absurd. Was macht diesen Mann, der Deutschland kriegstüchtig machen will, so sympathisch?
Um die Bundeswehr mit ausreichend Soldaten (und Soldatinnen) zu füllen, wird vermutlich die Wehrpflicht wieder eingeführt. Anscheinend haben wir Deutschen aus den vergangenen Kriegen nichts gelernt. Ich hoffe, wenn es dann wieder soweit ist, dass viele Betroffene vernünftig sind und dem Herrn Minister die Rote Karte zeigen, indem sie sich wiedersetzen und von ihrem Grundrecht der Kriegsdienstverweigerung Gebrauch machen. Liebe junge Männer und Frauen, macht bei den Kriegsspielen nicht mit, seid keine Helden, seid friedvoll. Auf den Kriegerdenkmälern ist kein Platz mehr für eure Namen.
Bernhard Entner
Bad Aibling