Deutsche Sonderwege schwächen Wettbewerbsfähigkeit

von Redaktion

Zum Bericht „Arbeitgeber: Wirtschaftspolitik schlechter als bei der Ampel“ (Wirtschaftsseiten):

Inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern: In Deutschland läuft es schon lange nicht mehr rund. Sogar die Arbeitgeber – eigentlich der aktuellen Regierung unter Kanzler Merz wohlgesonnen – bewerten die Wirtschaftspolitik der jetzigen Regierung schlechter als bei der Ampelregierung. Die übrigen Politik-Akteure wie zum Beispiel die Nichtregierungsparteien oder die Gewerkschaften stellen der Regierung ohnehin ein katastrophales Zeugnis aus.

Kein Wunder, dass die AfD inzwischen zur mit Abstand größten Partei in Deutschland (laut Umfragen) wurde. Egal, ob diese Partei aus Überzeugung, aus Protest oder aus Verzweiflung gewählt wird, sie profitiert als einzige Partei von der Unfähigkeit der zurzeit handelnden Akteure. Vergangene Regierungen, die sich ebenfalls aus den etablierten Parteien heraus bildeten, legten den Grundstein für den allseits beklagten Zustand unseres Landes. „Der deutsche Sonderweg bei hohen Sozialausgaben (Asyl- und Zuwanderung), massive Bürokratie (zersplitterte, heterogene Gesellschaft) und teure Energie (vorhandene, gut funktionierende Kraftwerke werden zerstört) schwächen die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands erheblich“, so Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger. Übrigens: Wenn inzwischen fast ein Drittel der Deutschen AfD wählen würde, hat das mit Schwarmintelligenz beziehungsweise mit der Weisheit der Vielen zu tun. Oder darf man in diesem Fall wissenschaftliche Erkenntnisse nicht anwenden?

Gerhard Mania

Neumarkt-St. Veit

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