Einfache Lösungen statt Gewürge

von Redaktion

Zu den Berichten über politische Reformen in Deutschland (Politikseiten):

Die Schwierigkeit liegt in der Einfachheit. Warum, liebe Politiker, dieses hochkomplizierte Gewürge um Reformen. Es wäre nach meiner Meinung sehr einfach. Zum Beispiel: Thema weniger Bürokratie. Funktioniert nur, wenn Leute, also Technokraten und Bürokraten, entlassen werden.

Oder viel zu hohe Kosten im Gesundheitswesen/Krankenkassen. Lösung ist Einführung der Wehrpflicht mit Ersatzdienst für alle – und zwar für kleines Geld als Dienst am Vaterland wie zu unserer Zeit.

Unsere jungen Leute wären bereit, das zu machen, wenn es dabei gerecht zugeht. Der komplette Pflegebereich und auch die Betreuung im Krankenhaus könnten damit entlastet werden. Außerdem muss an den Schulen wieder mehr Sportunterricht her – momentan nur Mini-Formate – eine Katastrophe für unsere Jugend. Mehr Sport bedeutet Resilienz auch im Alter.

Für die Wirtschaft schlage ich vor: Ab Wochen-Arbeitsstunde 35 ist brutto gleich netto. Das heißt, wenn jemand zum Beispiel 25 Euro Stundenlohn hat, kann er sich mit fünf Stunden mehr pro Woche im Monat 500 Euro netto dazuverdienen. Darauf natürlich auch keine Sozialabgaben durch die Unternehmen.

Das bringt enorme Zuwächse in allen Bereichen. Und dieses Geld wird ja wieder ausgegeben. Abrechnungstechnisch ist das von den Unternehmen gut zu bewerkstelligen und erfordert keine weitere Bürokratie durch den Staat.

Abschließend noch mal der Appell an die Politik, die Dinge zu vereinfachen und damit auch verständlich für die Menschen zu machen.

Max Hudlberger

Rechtmehring

Wir alle müssen früher oder später unseren Führerschein durch einen neuen nach EU-Norm ersetzen. Auf den Internet-Seiten des Landratsamts Rosenheim gibt es dazu ein Portal, auf dem man diese Führerscheinerneuerung sogar angeblich volldigital machen kann.

Am Anfang läuft es noch ganz gut. Daten des alten Führerscheins eingeben, Ankreuzen, dass der neue direkt von der Bundesdruckerei nach Hause geschickt werden soll. Alles erledigt – voll digital. Irgendwann kommt die Rechnung, die wird bezahlt, immer noch alles okay. Dann die Nachricht per E-Mail, die dem digitalen Treiben ein jähes Ende setzt: „Ihren Auftrag mit direkter Zusendung des Führerscheins leiten wir nur dann an die Bundesdruckerei weiter, wenn sie vorher ihren alten Führerschein hier auf dem Amt abgegeben haben.“

Was nicht in der Nachricht steht: „Sie haben dann während der Bearbeitungszeit bis zur Zusendung des neuen Führerscheins keinen Führerschein mehr und sollten in dieser Zeit nur noch ihr Fahrrad benutzen.“ Was die Behörde mit einem alten Führerschein anfangen will, der bereits drei Monate vor Antragstellung für den neuen erkennbar seine Gültigkeit verloren hatte, das bleibt wohl deren Geheimnis. Dass der alte Führerschein von der Bundesdruckerei zum neuen wieder aufgearbeitet wird – eher unwahrscheinlich.

Vielleicht sollte der MVV speziell für Behördenmitarbeiter neue Fahrscheine nur dann verkaufen, wenn sie ihre alten abgefahrenen Fahrscheine zurückgeben.

Jürgen Keil

Feldkirchen-Westerham

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