Angst sollte als Druckmittel nicht wirken

von Redaktion

Zum Bericht „Söder: Bundeswehr statt US-Truppen“ (Politikteil):

Reisewillige GIs sollte man nicht unbedingt halten. Nachdem kürzlich Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verkündete, die deutsche Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa aufrüsten zu wollen, sollte man den Vorschlag von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder honorieren. Nämlich dort, wo US-Präsident Donald Trump droht, 5.000 GIs aus Bayern abzuziehen, die deutsche Bundeswehr zu stationieren und damit Deutschlands „Verteidigungsbereitschaft“ schon aus Kostengründen (zum Beispiel für neue Kasernen, und so weiter) zu forcieren. Der alte Kampfschrei „Ami, go home“ der ehemaligen „Mutlanger Fans“ würde somit meiner Einschätzung nach eine neue, sinnvolle Interpretation erfahren.

Jürgen Engelhardt

Stephanskirchen

Sind wir Deutsche ein Volk von Angsthasen geworden? Mittlerweile sollten wir doch erkannt haben, wie es um Donald Trump gestellt ist, oder? Er versucht, sich selber ein Denkmal für die Nachwelt zu setzen.

Dabei nimmt er weder auf das eigene Volk noch auf die Verbündeten Rücksicht. Bisher ist er mit allen seinen Versuchen grandios gescheitert und hat sich als ein „Staatsmann“ präsentiert, dem man nicht vertrauen kann, weil er zu seinem eigenen Wort nicht steht, Tatsachen verdreht und unverhohlen lügt. Verlass ist bei ihm nur die Tatsache, möglichst viel Geld in die eigene Tasche, die der Familie und seiner „politischen Freunde“ zu schaufeln.

Als Kind habe ich jede Woche Micky Maus gelesen. Da gab es eine Figur, welche das Gleiche gemacht hat und sogar denselben Vornamen hatte. Zufall?

Sein letzter Versuch, sich ein Denkmal zu setzen, ist am Iran gescheitert. Um weitermachen zu können, braucht er Hilfe. Aber welcher Staat will sich in einen Krieg hineinziehen lassen, den Donald Trump vom Zaun gebrochen hat und somit auch ganz alleine zu verantworten hat? Und da gibt es einen deutschen Bundeskanzler, der sich in diesem Falle klar gegen ihn gestellt hat. Dafür müssen wir ihm Mut zollen.

Andere denken ähnlich, trauen sich aber nicht, es auszusprechen. Dafür muss Deutschland bestraft werden. Erst wird mal wieder der Zoll auf europäische Autos erhöht – und da dies doch recht schnell verpufft ist, werden nun amerikanische Soldaten abgezogen. 5.000 an der Zahl, innerhalb eines Jahres. Nach meiner Ansicht ist dies logistisch gar nicht machbar.

Die Reaktionen aus Deutschland haben US-Präsident Donald Trump sicherlich gefreut. Das ist genau, was er will, Angst hervorrufen. Das ist sein Druckmittel, aber es sollte nicht mehr wirken.

Hans-Georg Althoff

Oberaudorf

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