Zum Bericht „Kampf gegen die Krähen“ (Bayernteil):
Wer schützt unsere Singvögel vor den fleischfressenden Krähen? Warum stehen unsere brütenden Spatzen, Kohlmeiserl, Blaumeiserl, Amseln und Stare nicht auf der Liste der schützenswürdigen Vöglein – sowie auch Stieglitze.
Wir sind bemüht, Vogelhäuschen und Futterstellen aufzustellen und unsere Vöglein mit ausreichend Futter zu versorgen, teils auch das ganze Jahr über. Täglich sehe ich, wie Krähen einen jungen Vogel (Singvogel) im Schnabel haben, um ihre Brut zu versorgen. Das geht aber den ganzen Tag so weiter. Warum macht niemand diesen fleischfressenden Monstern das Leben schwer? Es heißt nur: Die stehen unter Naturschutz.
Seit mindestens zehn Jahren fliegen diese Biester über mein Grundstück, vom Kurpark kommend, beim Taussig vorbei, mit Zwischenlandung, wo der ganze Gehsteig auf einer länge von 50 Metern „daschissen“ ist und keiner mehr darunter gehen kann oder mag, weil er Angst hat, dass er oder sie einen Batzen abbekommt. Von da aus geht es weiter nach Willing, wo sich mittlerweile eine große Krähenkolonie sich angesiedelt hat.
Liebe Vogelschützer, wann kommen die Verantwortlichen darauf, dass lieber unsere Singvögel besser geschützt werden und die Ratten der Lüfte endlich bekämpft werden? Und zwar auf Dauer.
Erich Wolff
Bad Aibling