Solange Nahrung im Müll landet

von Redaktion

Zum Bericht „Tankrabatt kommt bei Verbrauchern spät an“ (Politikteil):

Die Deutschen jammern auf hohem Niveau. Der Sprit ist so teuer geworden, die Mieten steigen immer weiter – und überhaupt alles ist teuer. So oder so ähnlich hören wir es jeden Tag.

Es gibt sicher viele Menschen, die das trifft. Aber so lange Pfandflaschen in Massen fortgeworfen werden und sogar Lebensmittel, sind wir weit weg von Armut und Not. Vor einem Supermarkt in Mühldorf machte ich vor Kurzem eine Beobachtung im Müll: Obenauf ein Krapfen – zweimal reingebissen und den Appetit verloren. Den Zweiten in der Tüte hat man gleich mit entsorgt. Man kann sich nur wundern.

Udo Skwara

Mühldorf

Landauf, landab werden völlig zurecht die Schwierigkeiten diskutiert, in denen sich Deutschland derzeit befindet. Dazu nachstehende Aspekte: Als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA und China ist Deutschland — bisher Exportweltmeister genannt — fast zur Hälfte auf den Export, den Verkauf seiner Produkte, angewiesen — auch eine fatale Abhängigkeit, vor allem bei sogenannten exogenen Einflüssen.

Wenn dann für die unteren 30 bis 35 Prozent der Bevölkerung die Kaufkraft immer mehr abnimmt, faktisch die Verarmung immer mehr zunimmt, droht tatsächlich Alarmstufe 1.

Josef F. Draxinger

Vohburg

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