Fischfressende Tierarten reduzieren

von Redaktion

Zum Beitrag von Rudolf Niedermeier „Der Natur den Fisch vergönnen“ (Leserbriefseite):

In der Darstellung werden in Deutschland täglich rund 300.000 Tonnen regionale Süßwasserfische aus Fischzucht und Wildfang konsumiert. Aus diesem Grunde kann man den anderen Geschöpfen in der Natur doch 92,75 Tonnen Fische/Tag gönnen. Nach diesen Angaben würde dies bedeuten, dass bei den derzeitigen 83.500.000 Einwohnern von Deutschland, angefangen von den Säuglingen bis in das hohe Alter, jeder Einwohner täglich 3,59 Kilogramm Fische verspeisen würde.

Laut Angabe im Internet liegt der rechnerische Verbrauch in Deutschland von Fischen aus heimischen Gewässern und Aquakulturen bei sieben bis acht Gramm/Person und Tag.

Der tägliche Verbrauch von 83.500.000 mal 7,5 Gramm ergibt 62.625 Kilogramm bzw. 62,625 Tonnen. Dies ergibt nur einen Anteil von 67,5 Prozent der Fische, welche nur von den drei Tierarten gefressen werden, welche ich in meinem Leserbrief aufgeführt habe, ohne die vielen weiteren Tierarten, welche Fische fressen. Aus diesem Grund müssen endlich auch alle Tierschutzorganisationen erkennen, dass zum Erhalt der Fische und zum Erhalt der Wasserqualität alle in den heimischen Gewässern angesiedelten Kormorane, Graureiher, Gänsesäger, Haubentaucher, Möwen und dergleichen auf eine verträgliche Mindestanzahl reduziert werden müssen.

Ich bitte Herrn Niedermeier, einmal zu erklären, wie täglich 300.000 Tonnen Süßwasserfische aus Fischzucht und Wildfang nachwachsen können, nachdem ein Fisch von der Laich, je nach der Art des Fisches, ein bis zwei Jahre benötigt, um ein Gewicht von rund 400 Gramm zu erreichen.

Rudolf Neumeier

Prutting

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