Traurig auf dem Weg zur Kriegstüchtigkeit

von Redaktion

Zum Bericht „Besuch in einer Realität nach der Zeitenwende“ (Politikteil):

Es macht mich traurig, zu lesen und in Bildern zu sehen, wie Kinder und Jugendliche an die beschworene „Kriegstüchtigkeit“ herangeführt werden sollen. Ja, es ist faszinierend, wenn der Leopard-Panzer einfach so ein Auto überrollen kann. Genauso aber kann er auch einen Schützengraben samt Soldaten zermalmen, wenn ihn nicht vorher die Panzerfaust trifft und die Panzergrenadiere darin verbrannt sind.

Ich empfehle allen, die einen Krieg als Mittel betrachten wollen, sogar wenn das ein Verteidigungskrieg sein sollte, sich einmal in einen Schützengraben zu kauern und zu erfühlen, wie es wäre, wenn man aus der Ferne Panzermotoren brüllen hörte. Oder noch besser: Einmal den Klassiker „Im Westen nichts Neues“ von E.M. Remarque lesen.

Frieden ist nicht möglich durch Krieg. Frieden ist nur möglich, durch einen Dialog mit einem realen oder auch nur herbeierfundenen „Feind“.

Manfred Huber

Mühldorf

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