Zum Bericht „FDP: Neustart mit Misstönen“ (Politikteil):
Das „alte Schlachtross“ Kubicki outet sich recht kämpferisch. Die Klientelpartei FDP ist heutzutage so überflüssig wie ein Kropf. Aber sollte sie trotzdem bei den nächsten Landtagswahlen über die Fünf-Prozent-Hürde springen und somit „reanimierbar“ sein, dann stellt der neue FDP-Bundesvorsitzende Kubicki vermutlich das „kleinere Übel“ dar, denn er kämpft nicht vordergründig wie SPD-Vizekanzler Lars Klingbeil quasi als Don Quichotte und dessen Knappe Sancho Panza gegen Windmühlen alias „AfD-Brandmauern“.
Klar, die AfD ist nicht für jeden akzeptabel, aber einfach Brandmauern aufzubauen, das ersetzt keine politischen Argumente. Ich halte es für undemokratisch, Andersdenkende der einfachheitshalber als „Rechte“ zu disqualifizieren, denn auch ein blindes Huhn findet hin und wieder ein genießbares Korn.
Jürgen Engelhardt
Stephanskirchen