Lösung für personelle Engpässe in Kindergärten?

von Redaktion

Zum Bericht „Rosenheim ist jetzt Inklusive Region“ (Regionalteil):

Herzlichen Glückwunsch der Stadt Rosenheim, samt ihrem Landkreis für geglückte Inklusionsprojekte. Unbenommen sind viele Menschen beruflich und ehrenamtlich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung engagiert. Doch wie sieht es tatsächlich in manchen Kindergärten und Tagesbetreuungen aus?

Ruckzuck werden völlig normal entwickelte Kinder, die unter Umständen temporäre Auffälligkeiten zeigen, in die Schublade „Handicap“ geschoben. Die weitere Konsequenz für die Zukunft des Nachwuchses wird dabei grob vernachlässigt. Wie oft sind sprachliche Ausdrucks- und Verständnisschwierigkeiten bei Kindern Ursache für auffälliges Verhalten, statt tatsächlicher kognitiver Einschränkungen?

Ein genehmigter Integrationsplatz in einem Kindergarten ersetzt drei normale Plätze. Finanziert werden diese hauptsächlich vom Bezirk Oberbayern. Vermutlich löst mancher Kindergarten seine personellen Engpässe durch die Einrichtung von Integrationsplätzen?

Hier ist gezielter Handlungsbedarf für entsprechende Fachstellen entstanden – hauptsächlich für das Wohl der betroffenen Kinder mit ihren Familien wie auch im volkswirtschaftlichen Interesse aller steuerzahlenden Bürger.

Maria Saurbier

Prutting

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