Kirche fährt ihren Karren an die Wand

von Redaktion

Zum Bericht „Pius-Brüder brechen mit Papst“ (Bayernseiten):

In dieser für ihn heiklen Situation kann man Papst Leo verstehen, dass er gegen die Weihen von Bischöfen der Piusbruderschaft ist. Entweder kennt er das ganze Desaster seiner modernen Kirche nicht, oder wiederum seine Amtsbrüder raten ihm von der Zusage ab.

Zu den Piusbrüdern sei nur erwähnt, dass sie in ausgesprochener kirchlicher Notlage – zu den Weihen – gehandelt haben. Seit Monaten hatten sie mit Papst Leo Kontakt gepflegt, dann wollte oder konnte er auch nicht zusagen. Für die Piusbrüder gab und konnte es auch keine andere Lösung geben. Prompt nach der Weihe gab es gleich die Meldung: „Piusbrüder von der Kirche verbannt!“ Das kann schon sein: Sie sind lediglich aus ihrer Amtskirche verbannt, aber nicht in unserer traditionellen katholischen Kirche. Sie sind dort voll integriert, wo eben das heilige Messopfer am Hochaltar Gottes im Mittelpunkt steht.

Was aber der Vatikan ganz gewaltig verschweigt: Dass sie selbst eine Kirchenspaltung betreiben. Haben sie diese gleichen Weihen nicht selbst vor 60 Jahren gemacht? Diese Weihen werfen sie seit dieser Zeit einfach über Bord?

Im Klartext heißt es: Sie fahren weiterhin munter und fröhlich ihren Karren an die Wand. Merken nicht einmal, dass es weiterhin mit ihrer Kirche bergab geht. Noch dazu jammern sie, dass ihre Kirchen immer leerer werden.

Vergessen wir nicht: Die Priesterbruderschaft ist von Gott, hat immer Bestand und das kann auch niemand wegradieren. Es soll auch Bischöfe geben, die eher zu Priestern der Bruderschaft „liebäugeln“, um Kontakt aufzunehmen.

Jakob Grandl

Riedering

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