Fleißige und Ehrliche sind die Dummen

von Redaktion

Zum Bericht „Krankenkassenreform: Länder geben grünes Licht“ (Politikseiten):

Warum müssen sozialversicherungspflichtige Beitragszahler nach wie vor Leute finanzieren, die nicht einzahlen? Allein jedes Jahr zwölf Milliarden Euro Krankenversicherung für Bürgergeldempfänger. Es handelt sich hierbei unstrittig um versicherungsfremde Leistungen beziehungsweise Zwangsabgaben, durch die der Staat schon seit vielen Jahren auf Kosten eben dieser sozialversicherungspflichtigen Beitragszahler einen Teil seiner immer größer werdenden Haushaltslöcher und Finanzierungsdefizite ausgleicht.

Wer in Deutschland gut leben will, muss nicht unbedingt arbeiten, er muss nur seine Ansprüche geltend machen, natürlich auch auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. Die Fleißigen und Ehrlichen sind bei uns in Deutschland leider viel zu oft die Dummen.

Dr. Franz Heistracher

Bad Reichenhall

Bei Gesprächen mit SPD- und „Linken“-Partei-Funktionären in den Fernsehstudios und Talkshows gewinnt man den Eindruck, Deutschland bestehe aus Dachdeckern, überlastetem Pflegepersonal und physisch kranken Mitarbeitern. Und weiter, die Arbeiter werden von geldgierigen Unternehmern ausgebeutet. Milliardäre müssen enteignet werden, so der SPD- und „Linken“-Sprech. Dem wollen sie, die SPD und „Linke“, entgegenwirken. Manche Kritiker sprechen dabei von Klassenkampf pur, wie um 1900.

Die Bürger an den Wahlurnen sehen das total anders, wie die Wahlergebnisse und Wählerwanderungen von der SPD hin zur AfD am Wahlabend deutlich sichtbar machen. Hatte die SPD 1972 bei der Bundestagswahl noch ein Ergebnis von 45,8 Prozent, waren es 2025 noch magere 16,4 Prozent mit Tendenz nach unten. Die sogenannte „Arbeiterschicht“ ist der SPD und auch den Gewerkschaften verlorengegangen, siehe Ruhrgebiet in NRW, ehemals Hochburg der SPD.

Zum Thema Milliardäre wären die Biografien zum Beispiel von Theo Albrecht „Aldi“ oder Reinhold Würth „Schrauben“ zu empfehlen. Ein Beispiel dafür, dass sich Arbeit lohnt und nicht bestraft werden darf. Sie sind nicht nach einem Acht-Stunden-Arbeitstag nach Hause gegangen, sondern haben samstags, sonntags und feiertags für ihre Unternehmen gearbeitet.

Diese Unternehmen werden jetzt von der SPD und den „Linken“ für ihren Fleiß und unternehmerische Weitsicht an den Pranger gestellt und sollen enteignet werden. Sie sind auch noch Arbeitgeber für Zigtausende Arbeitnehmer weltweit. Wir leben noch in einer Gesellschaft, in der sich Arbeit lohnt und der Aufstieg möglich ist. In der sozialistischen Einheitswelt der DDR war das nicht möglich, nicht erlaubt und ist bestimmt kein Vorbild.

Franz Smeets

Feldkirchen-Westerham

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