Zum Bericht „Bund will Doppel-Pass entziehen“ (Politikseiten):
Der schreckliche Sechsfachmord in Stade und die heimtückische Ermordung eines jungen Studenten in Trier sind noch kaum aus den Schlagzeilen – und schon wieder wird unsere Republik durch den brutalen Mordanschlag eines Islamisten bei der CSD-Parade in Berlin erschüttert.
Allerhöchste Zeit also, dass unsere Regierung die doppelte Staatsbürgerschaft zumindest bei Gefährdern und Hochkriminellen endlich infrage stellt. Sie bewegt sich damit vorsichtig auf die schon langjährige Position der AfD zu, die in ihrem Grundsatzprogramm bereits 2016 einen Doppel-Pass ablehnt und lediglich in „wohlbegründeten Sonderfällen“ eine doppelte Staatsbürgerschaft zulassen will.
Seit Juni 2024 fordert die Oppositionspartei sogar explizit, die geltende generelle Zulassung der doppelten Staatsbürgerschaft wieder rückgängig zu machen und Mehrstaatigkeit grundsätzlich nur noch in eng begrenzten Ausnahmefällen zuzulassen. „Brandmauer“ hin oder her, jedes unschuldige Opfer ist eines zu viel.
Karl B. Kögl
Schliersee