Selten gut betreut

von Redaktion

Fitnessclubs mit guten Geräten finden Sportler schon ab etwa 20 Euro im Monat. Gute Betreuung ist in großen Fitnessketten hingegen rar – so das Urteil der Stiftung Warentest, die sieben Ketten getestet hat:

Easyfitness (Jahresbeitrag 470 – 540 Euro)

Injoy (Jahresbeitrag 720 – 1020 Euro)

Fitness First (Jahresbeitrag 600 – 1010 Euro)

FitX (Jahresbeitrag 269 Euro)

Clever Fit (Jahresbeitrag 400 Euro)

McFit (Jahresbeitrag 258 Euro)

Kieser Training (Jahresbeitrag 590 – 660 Euro)

Für die Untersuchung haben sich 35 geschulte Tester bei den Studios als Einsteiger angemeldet. Sechs Mal besuchten die Tester jedes Studio und arbeiteten ein Prüfprogramm ab. Sie dokumentierten das Einführungstraining, Zustand und Verfügbarkeit der Geräte sowie die Betreuung. Sie schilderten auch körperliche Beschwerden und trainierten absichtlich falsch. Doch kaum ein Trainer korrigierte von sich aus die fehlerhaften Ausführungen oder reagierte angemessen auf die Körperbeschwerden. Das ist ärgerlich. Denn gerade wer mit dem Fitnesstraining beginnt, braucht eine individuelle Betreuung. An der Ausstattung der Fitnessstudios hat die Stiftung Warentest kaum etwas auszusetzen. In diesem Punkt sind alle Anlagen gut oder sehr gut. Die Betreuung lässt allerdings fast überall zu wünschen übrig. So kommt es, dass nur ein Anbieter gut abschneidet: Kieser Training. Die Clubs offerieren aber ausschließlich Krafttraining an Maschinen, es gibt keine Kurse und kein Wellnessangebot.  mm

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