Die Nutzung von Online-Banking steigt von Jahr zu Jahr. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der Nutzer in der Altersgruppe von 55 bis 64 Jahren in den letzten zehn Jahren auf 42 Prozent verdoppelt. Bei den Jüngeren sind es schon deutlich über die Hälfte. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen vieler Banker. „Dass auch Ältere technikaffin sind, beweisen unsere Online-Banking-Nutzer. Über 65 Prozent sind 45 Jahre und älter“, sagt Maja Leutar von der PSD-Bank Hessen-Thüringen.
Online- statt Filialkonto
Die Realität zeigt aber auch: Viele dieser Bankkunden nutzen trotz Online-Erfahrungen weiterhin ihr vor vielen Jahren eröffnetes Filialkonto, das deutlich teurer als die Online-Variante ist. Sie ärgern sich über steigende Grundgebühren, Kosten für Barabhebungen oder gebührenpflichtige Überweisungen. Dabei ist die Lösung oft so einfach und naheliegend: Eine Umstellung auf das günstigere Modell geht von heute auf morgen und spart Jahr für Jahr viel Geld. Die jüngste Analyse aller 1400 regionalen Geldhäuser in Deutschland des Verbraucherportals Biallo.de zeigt:
-300 von 400 Sparkassen und 650 von 1000 Volks- und Raiffeisenbanken (VR-Banken) bieten günstige Internet-Konten an.
-113 dieser Konten gibt es sogar zum Nulltarif, also ohne monatliche Grundgebühr.
So viel spart man im Raum München
Ob Standardkonto oder Online-Konto: Gleich hoch sind meist der Dispozins sowie die Gebühren für Giro- und Kreditkarte. Anders die Preise für Überweisungen und monatliche Grundgebühr. Online-Transaktionen sind meist kostenlos. Für Überweisungen an SB-Terminals oder am Schalter zahlt man aber im Einzelfall bis zu 3,00 Euro (Bremische Volksbank).
Die größte Ersparnis aufs Jahr gerechnet ergibt sich aber durch den niedrigeren monatlichen Grundpreis der Online-Variante. Ein paar Beispiele aus der Region: Ein Umstieg aufs Online-Konto erspart einem bei der Kreissparkasse München-Starnberg 83,40 Euro im Jahr. 59,40 Euro sind es bei der Raiffeisenbank Volksbank Ebersberg, 47,40 Euro bei der VR-Bank Erding und 34,80 Euro bei der Münchner Bank.
Sehr günstig ist auch das Online-Konto der VR-Bank München Land Oberhaching. Sie verlangt keinen einzigen Euro für Grundgebühr, Überweisung und Girocard. Da können im Münchner Raum nur noch die Sparda-Bank und PSD-Bank mithalten. Auch sie bieten Beratung vor Ort. Zu bedenken ist jedoch: Das Netz dieser Regionalbanken ist nicht so dicht geknüpft wie jenes von Sparkassen oder VR-Banken.
Einen kostenlosen Vergleich mit allen regionalen Anbietern findet man unter www.biallo.de/girokonto.
Mehr Informationen
zum Thema gibt es unter der Fax-Abrufnummer 09001/25 26 65 50 (1 Minute = 0,62 Euro) bis 27. Oktober. Das Fax-Gerät auf „Polling“ oder „Sendeabruf“ stellen, Fax-Service-Nummer wählen und Starttaste drücken. Kein Fax? Dann senden Sie einen mit 0,85 Euro frankierten Rückumschlag plus 1,45 Euro in Briefmarken unter dem Stichwort „Girokonto“ an: Versandservice, Lerchenstraße 8, 86938 Schondorf