Finanztest

Basiskonten oft sehr teuer

von Redaktion

Jeder hat das Recht auf ein Girokonto. Auch Menschen ohne Einkommen oder festen Wohnsitz sollen am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen können – so will es der Gesetzgeber. Doch es gibt einen Haken: Geldinstitute langen bei den Gebühren für ein sogenanntes Basiskonto häufig kräftig zu. Das hat die Stiftung Warentest ermittelt, die Konditionen von 108 Banken verglichen hat. Die Tester verglichen die Preise für Basiskonten anhand eines Modellkunden, der keinen regelmäßigen Geldeingang hat und das Konto in einer Filiale führt. Er tätigt typische Buchungen wie Überweisungen und Daueraufträge und nutzt für Abhebungen den Geldautomaten. Ergebnis: Die meisten Basiskonten waren teurer als die üblichen Gehaltskonten. Bei vier Instituten zahlte der Modellkunde sogar zwischen rund 205 Euro und 328 Euro Jahresgebühr.

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