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Adventliche Dekoration aus der Natur

von Redaktion

Bald schon ist Advent. Weihnachtliche Dekorationen werden da gerne aus Naturmaterialien gefertigt. Haben Sie Ihren Garten aufgeräumt? Wenn nicht, so finden Sie eine Menge für die Advents- und Weihnachtsdekoration, sagen die Experten der Bayerischen Gartenakademie. Ein Rundgang im Garten und ein Spaziergang in der Natur wird nun mit einer Schere und einem Behältnis gemacht, um Materialien zu sammeln.

Adventskranz

Der Adventskranz als wesentlicher Bestandteil des Advents besteht meist aus einheitlichen Zweigen von Nadelgehölzen. Länger haltbar sind Kränze aus unterschiedlich immergrünen Trieben, da diese nicht zur gleichen Zeit trocknen. Außerdem wirkt der Kranz sehr lebendig und benötigt wenig anderes Schmuckmaterial. Neben klassischen Nadelzweigen (zum Beispiel Nordmann- und Weißtanne oder Blaufichte) lassen sich gut Eibe, Lebensbaum (Thuja), Wacholder und Scheinzypresse (Chameacyparis) integrieren. Besonders schön und natürlich wirkt es, wenn sie noch mit kleinen Zäpfchen besetzt sind. Auch immergrüne Laubzweige haben im Adventskranz durchaus ihre Berechtigung. Warum nicht auch Triebe von Mahonie, Buchs und Kirschlorbeer integrieren. Ein Kranz aus kahlen Trieben, zum Beispiel Weinreben, ist ebenso reizvoll.

Dekorationen

Besonders schön und einfach ist das Gestalten mit Zapfen. Und davon findet man sehr unterschiedliche. Während Erlenzapfen sehr klein sind, gibt es auch sehr große Kiefernzapfen. Besonderheiten sind sicherlich die Zapfen der Sumpfzypresse. Aber auch Lärche, Scheinzypresse und Douglasie haben schöne Zapfen. Möchte man Zieräpfel als winterliche Dekoration verwenden, so müssen sie rechtzeitig abgeschnitten und ins Haus gebracht werden. Dann lassen sich die Mini-Äpfel sehr vielseitig verwenden. Bedingt durch Farbe und Form ähneln sie kleinen roten Christbaumkugeln. Ganz einfach geht es, wenn man die Zweige mit Früchten schneidet und in eine Vase stellt. Kombiniert man einen Strauß mit dem Grün von Nadelgehölzen wie Eibe und Tanne, kommt die rote Farbe der Früchte besonders zum Ausdruck. Flechten am Ast der Zieräpfel unterstreichen die Natürlichkeit und liegen deshalb im Trend. Abgeschnittene Fruchtbüschel schmücken Kränze und Gestecke. Durch die geringe Fruchtgröße wirken sie keinesfalls voluminös und sind gut mit anderen Schmuckelementen kombinierbar. Moos, Flechten, bizarre kahle Zweige, Hagebutten, Samenstände von Stauden und Clematis – so vieles lässt sich für eine natürliche adventliche Dekoration verwenden. Mit Licht und Kugeln kombiniert wirkt es besonders festlich.

Barbarazweige

Vergessen Sie nicht den 4. Dezember: Barbaratag. Traditionell werden an diesem Tag Zweige von Kirschen oder anderen winter- und frühlingsblühenden Gehölzen wie Forsythie, Apfel, Zierquitte, Pfirsich, Mandel, Zierkirsche und anderen geschnitten. Sie sollen bis Weihnachten erblühen. Dazu stellt man die Triebe in handwarmes Wasser, das alle paar Tage gewechselt wird. Bis ins Frühjahr hinein können Sie Blütenzweige immer wieder neu aus dem winterlichen Garten in die Wohnung holen. Ganz nebenbei lichten Sie so Ihre Blütensträucher aus, verjüngen diese und fördern die Vitalität. Achten Sie vor dem Schneiden auf die Knospen am Trieb. Dicke Knospen bringen Blüten hervor, spitze und dünne Knospen dagegen Blätter. Fröste sorgen dafür, dass die Knospen gleichmäßig erblühen.

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