pakete und päckchen

Weihnachtspost: Jetzt läuft die Zeit

von Redaktion

von lars becker

Geschätzte 30 Millionen Pakete mehr im Vergleich zum vergangenen Jahr werden rund um das anstehende Weihnachtsfest in Deutschland auf die Reise geschickt. Das hängt vor allem damit zusammen, dass der Online-Einkauf boomt und viele die Geschenke für die Liebsten einfach bequem liefern lassen. Damit die bis zu 15 Millionen Pakete in Deutschland täglich alle pünktlich ankommen, hat die Post etwa 10 000 Aushilfskräfte eingestellt, bei Amazon sind es noch deutlich mehr. Trotzdem muss man bei der Paketabgabe bestimmte Fristen einhalten, damit die Augen von Kindern, Familie und Freunden beim Auspacken strahlen können. Das gilt in diesem Jahr ganz besonders, weil der 24. Dezember auf einen Sonntag fällt.

Last-Minute-Shopper bei DHL gut bedient

Die Lieferdienste schieben deshalb Extraschichten – DHL, Hermes, DPD, UPS oder Amazon werden bis zum Samstagabend, den 23. Dezember den riesigen Weihnachts-Paketberg abbauen. Last-Minute-Shopper sind bei DHL gut bedient, wo man noch bis Freitag, den 22. Dezember (10 Uhr) sein Päckchen zur pünktlichen Zustellung vor Weihnachten in Deutschland abliefern kann. Auch bei Amazon im Premium-Versand und UPS in der Express-Variante kann man an diesem Tag gegen einen Aufpreis noch Glück mit einer pünktlichen Zustellung haben. Bei Hermes muss man dagegen schon bis Mittwoch, den 20. Dezember (12 Uhr) alle nationalen Pakete fürs Christkind abgeliefert haben.

Internationale Pakete zeitiger losschicken

Wer Geschenke an Familie und Freunde in Übersee schickt, sollte in Kürze handeln. Bei DHL müssen für außereuropäische Länder bestimmte Pakete in der Economy-Variante schon bis 1. Dezember aufgegeben werden, um noch bis Weihnachten einzutreffen. Im teureren Premium-Versand ist der 8. Dezember die Deadline. Innerhalb Europas kommen DHL-Päckchen bei Ablieferung bis 11. Dezember (Economy) und 13. Dezember (Premium) noch rechtzeitig an. Bei Sendungen in Nachbarländer gelten der 15. Dezember (Economy) bzw. 18. Dezember (Premium). Bei Hermes gilt die Weihnachtslieferzusage 2017 für internationale Sendungen, die bis 14. Dezember 2017 (12 Uhr) abgegeben wurden.

Generell ist aber zu empfehlen, vor allem Weihnachtspakete in exotischere Destinationen so zeitig wie möglich auf die Reise zu schicken.

Gut verpackt und versichert

Egal ob national oder international: Besonders wichtig ist immer, dass man die Anschrift gut leserlich aufschreibt und das Geschenk ordentlich verpackt und verklebt. Ein einfacher Karton als Außenhülle ist dabei besser als ein wunderschön verpacktes Geschenk: Kordeln, Bänder und Geschenkpapier können nämlich in den Sortieranlagen hängen bleiben.

Vor allem, wenn man teure Geschenke verschickt, sollte man an die Versicherung von Paket oder Päckchen denken. Insider schätzen, dass es etwa bei jeder zehnten Paketlieferung Probleme durch Beschädigung etc. gibt. Bei Hermes sind Päckchen bis 50 Euro und Pakete bis 500 Euro abgesichert. Bei DHL sind genau die gleichen Versicherungssummen inklusive. Besonders wertvolle Sendungen können zusätzlich über eine Transportversicherung geschützt werden. Für 6 Euro zusätzlich ist die Weihnachtsfracht bis 2500 Euro versichert, wer 18 Euro investiert, kann sein Paket sogar bis 25 000 Euro absichern.

Viele Weihnachtspäckchen werden auch in diesem Jahr wieder für glückliche Augen sorgen. So manche allerdings auch für Frust. Für letztere hat Amazon ein Topangebot: Zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember 2017 bestellte Waren können bis zum 31. Januar 2018 zurückgegeben werden. Damit wird die übliche Rückgabefrist auf bis zu drei Monate verlängert. So bleibt genügend Zeit zu entscheiden, ob man das Weihnachtspaket zurückgehen lässt…

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