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Sind Bittermandeln gesundheitsschädlich?

von Redaktion

Betrügerische Streaming-Angebote

Verbraucherschützer warnen vor einer kriminellen Abzocker-Masche mit vermeintlichen Streaming-Angeboten im Netz. Zahlreiche Websites lockten mit einem offenbar vorgetäuschten Angebot potenzielle Nutzer in die Abofalle, berichtet das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am Mittwoch. Die Schein-Angebote lockten mit einer fünftägigen Testphase, am Ende würden aber hohe Jahres-Abo-Beträge eingefordert. Bundesweit seien zahlreiche Verbraucherbeschwerden eingegangen, hieß es.

Bittermandeln geben Stollen, Marzipan und Plätzchen ihr unverwechselbares Aroma. Bei ihrer Verwendung ist jedoch Sorgfalt geboten. „Bittermandeln eignen sich nicht, um sie roh zu essen. Sie enthalten Amygdalin, woraus im Körper giftige Blausäure entsteht“, warnt Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Für Erwachsene ist Amygdalin beim Verzehr weniger roher Exemplare nicht gefährlich. Dagegen können bei Kindern schon rund fünf Stück eine lebensbedrohliche Vergiftung hervorrufen. Da Blausäure hitzeempfindlich ist, sind in fertigem Gebäck keine nennenswerten Mengen enthalten. Bittere Mandeln sind optisch kaum von süßen zu unterscheiden. Meist sind sie etwas kleiner und spitzer als ihre süßen Verwandten. Die Verbraucherzentrale rät, Bittermandeln außerhalb der Reichweite von Kindern und getrennt von Süßmandeln zu lagern. Wer sicher gehen möchte, kann auch unbedenkliches Bittermandelöl zum Aromatisieren verwenden.

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