Verwüstet ein Biber den Garten, müssen Eigentümer die Kosten für die Beseitigung in der Regel selbst tragen. Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Köln muss das Finanzamt die Ausgaben nicht als außergewöhnliche Belastungen anerkennen (Az.: 3 K 625/17). Das berichtet die „Neue juristische Wochenschrift“. Selbst wenn die Schäden erheblich sind, wird dadurch nicht der existenziell notwendige Bereich berührt. In dem verhandelten Fall hatte ein Ehepaar geklagt, dessen Grundstück an einen Teich angrenzte, in dem ein Biber wohnte. Das Tier richtete im Garten der Kläger großen Schaden an: Der Rasen war weiträumig untergraben, und Teile der Terrasse waren abgesackt. Außerdem stürzte infolgedessen ein Baum um. Das Ehepaar errichtete eine Bibersperre und reparierte Terrasse und Rasen. Die Kosten in Höhe von 4000 Euro wollte es als außergewöhnliche Belastungen geltend machen, was das Finanzamt aber ablehnte. Zu Recht, wie das Finanzgericht entschied. dpa