Gute Helme sind nicht teuer

von Redaktion

Für die Sicherheit beim Radlfahren fast genauso wichtig wie funktionierende Bremsen ist das Tragen eines Fahrradhelms. Tests wie der vom ADAC aus dem vergangenen Jahr (www.bit.ly/2GgFUyS) haben gezeigt, dass der Preis nicht der wichtigste Faktor beim Kauf sein muss.

Der Test hat bewiesen: Auch billige Helme können gut schützen. Zwar ist der Testsieger mit der Gesamtnote 1,7 der Casco Activ 2, im Schnitt für 80 Euro im Handel zu haben, den mit der Note 1,8 bewerteten Cratoni Pacer gibt es aber schon für 60 Euro. Noch günstiger ist der mit der Gesamtnote 2,1 drittplatzierte Fahrradhelm: Der Lazer Beam MIPS kostet im Durchschnitt 55 Euro.

Beim Kauf sollten Radfahrer auf das GS-Siegel achten und auch hier die Beratung eines Fachhändlers in Anspruch nehmen. Die Abkürzung steht für „Geprüfte Sicherheit“. Der gute Sitz des Helms ist nämlich genauso bedeutsam wie seine Qualität.

„Beim Schütteltest muss der Helm am Kopf bleiben, auch wenn er nicht zugemacht ist. Die Gurte müssen gut am Kopf sitzen und nicht zehn Zentimeter unter dem Kinn verlaufen“, sagt Petra Husemann-Roew vom ADFC in Bayern.

Genau darauf sollten Eltern auch bei ihren Kindern achten, da es den Kindern beim Kauf oft vor allem darauf ankomme, dass die Kopfbedeckung stylisch und cool aussehe. „Und dann ist selbstverständlich noch hilfreich, dass die Eltern Vorbild für ihre Kinder sind und selbst einen Helm tragen“, sagt die ADFC-Expertin.  lb

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