Wer Bargeld braucht, der geht in der Regel zu einem Geldautomaten: 88 Prozent der Bundesbürger nutzen diesen Weg regelmäßig, wie eine repräsentative Umfrage der GfK Nürnberg im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken zeigt. Die Mehrheit (45 Prozent) hebt dabei Beträge von bis zu 100 Euro ab. Sehr viel weniger Geld aus dem Automaten zu holen, wird künftig auch schwieriger werden. Denn immer mehr Geldinstitute führen für die Abhebung am Geldautomaten Mindestbeträge ein. Weniger als 50 Euro gibt es dann nur in Ausnahmefällen. „Für die meisten Verbraucher dürfte das zwar kein Problem sein“, sagte Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Allerdings gibt es auch Menschen, die sorgfältig rechnen müssen. „Sie sind nun unter Umständen gezwungen, mehr Geld abzuheben, als sie wollen.“