Bargeld abheben im Supermarkt

von Redaktion

Im Supermarkt können sich Verbraucher nicht nur mit Lebensmitteln und Getränken eindecken – vielerorts erhalten sie auch Bargeld. Kunden haben beim Bezahlen an der Kasse die Möglichkeit, Geld von ihrem Konto abzuheben. Dieser Vorgang nennt sich „Cashback“. An einem Terminal an der Kasse stecken Verbraucher ihre Girokarte in den vorgesehenen Schlitz, tippen ihre Geheimnummer ein und geben die Höhe des gewünschten Betrags an. „In der Regel kann man ab einem Einkaufswert von 20 Euro bis zu 200 Euro Bargeld abheben“, sagt Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken in Berlin.

Nicht nur große Lebensmittelketten bieten diesen Service an. Auch viele Tankstellen, Baumärkte, Biomärkte oder Discounter sind dabei. Vorreiter war die Handelskette Rewe, die Cashback bereits seit vielen Jahren anbietet. Allerdings ist es erst durch geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen möglich, den Kunden Bargeld auszuzahlen. „Bis zum Jahr 2009 galt dieser Service als Zahlungsdienst und wurde nur im Rahmen von aufwendigen Ausnahmegenehmigungen gestattet“, so Ulrich Binnebößel vom Handelsverband Deutschland (HDE). Erst seit 2013 gibt es Händlerbedingungen im Girocard-Verfahren, die Cashback offiziell gestatten.

Kunden können den Service problemlos in Anspruch nehmen. Sie müssen nur darauf achten, den notwendigen Mindesteinkaufsbetrag einzuhalten. Nach dem Zahlungsdienstegesetz muss mit einer Bargeldausgabe durch den Händler ein Einkauf von Waren einhergehen.  dpa

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