Hände waschen: Produziert werden Bananen meist in riesigen Monokulturen unter Einsatz von Pestiziden. „In Untersuchungen werden immer wieder Rückstände dieser Pflanzenschutzmittel auf und in der Schale nachgewiesen“, warnt die Verbraucherzentrale Bayern. Es sei ratsam, nach dem Schälen unbedingt die Hände zu waschen. Und Kindern sollte man ausschließlich die geschälten Früchte in die Hand geben. Weniger oder gar nicht belastet seien Bio-Bananen. Der Verzehr konventioneller Früchte ist den Experten zufolge aber kein Problem: Unter der Schale fänden sich nur wenige oder gar keine Pestizide. Kochbananen: Sie werden auch in Deutschland immer beliebter. Wie die Obstbananen liefern auch Kochbananen wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium und Magnesium, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern. „Besonders hoch ist ihr Gehalt an Stärke, die erst durch Erhitzen verdaulich wird.“ Roh könne man sie deshalb nicht verzehren. Radioaktivität: Bananen enthalten reichlich Kalium, ein wichtiger Nährstoff für Menschen. Laut Bundesamt für Strahlenschutz führt aber das Kaliumisotop Kalium-40 zu einer natürlichen Radioaktivität in Nahrungsmitteln. Die ist zwar messbar, aber minimal: „Wer 600 Bananen verputzt, setzt sich damit einer radioaktiven Belastung aus, die dem Röntgen seines Brustkorbs entspricht“, heißt es etwa beim Einzelhändler Edeka. Eurobananen: In der Europäischen Union (EU) ist die Einfuhr und Produktion von Bananen streng geregelt. Die Verordnung 1333/2011 regelt, dass sowohl importierte als auch in der EU angebaute Bananen mindestens 14 Zentimetern lang und 27 Milimeter dick sein müssen. Allerdings gibt es Ausnahmen: So dürfen Bananen von Madeira, Kreta, Zypern, den Azoren sowie aus Lakonien in Griechenland und der Algarve in Portugal deutlich kürzer sein. sh