„Wir werden uns künftig ständig neuen Standards anpassen müssen“

von Redaktion

Mit Bankgeschäften und Technik beschäftigen sich viele Menschen nicht sonderlich gern. Aber künftig wird man genau das öfter tun müssen. Das prophezeit Sascha Straub von der Verbraucherzentrale Bayern. „Der Einfallsreichtum der Kriminellen zwingt uns dazu, die Sicherheitsstandards ständig anzupassen. Ob wir das wollen oder nicht.“ Das heißt, alle Verfahren werden sich ständig verändern, und das kann dazu führen, dass für eine modifizierte App auch wieder ein Update fürs Smartphone nötig ist.“ Um sich im TAN-Dschungel zurechtzufinden, wünschen sich die Verbraucherschützer deshalb zumindest eine Vereinheitlichung. Bisher bietet jede Bank zum Beispiel einen eigenen Chip-Generator an. Straub: „Sinnvoll wäre ein Universal-Chip-Generator, der bei alle Banken funktioniert.“ Straub geht übrigens davon aus, dass sich langfristig App- und Photo-TAN-Verfahren durchsetzen werden, „weil sie bequem und sicher sind“. Die mobile TAN werde verschwinden, weil die Banken für jede SMS eine Gebühr verlangen – momentan 9 bis 12 Cent.

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