Anfang des Monats hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt die Geschäftsräume von PIM Gold durchsucht. Der Vorwurf lautet „Gewerbsmäßiger Betrug“. Laut Berichten fehlen fast zwei Tonnen Gold, die Anlegern zustehen. Ihnen waren Renditen von 3 Prozent und mehr versprochen worden. Schon hier hätte man hellhörig werden können. Gold wirft keine Dividende ab. 3 Prozent hätten, wenn nichts mit gestiegenem Preis verkauft wird – also nur über riskantere Leihe- oder Spekulationsgeschäfte erzielt werden können. PIM Gold geriet in der Vergangenheit auch gemeinsam mit Bonus.Gold ins Visier, da hier wohl eine Fehde der beiden Unternehmen tobt.
Besorgniserregender finde ich den Hinweis im Internet, dass das Wirtschaftsprüfertestat von 2017 wohl die Einschränkung besaß, dass die Goldbestände nicht ausreichend geprüft werden könnten. Bonus.Gold erläutert auf seiner Homepage, dass der Mehrwert (Bonus) über einen Recycling-Prozess entsteht. Das mag alles sein. Sie müssen sich überlegen, ob Sie dem Team des Unternehmens vertrauen möchten. Sie könnten sich das Gold ausliefern lassen. Ein Rückkauf ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Ich bin bei solchen Unternehmen skeptisch.