LESER FRAGEN – EXPERTEN ANTWORTEN

Es zählt nicht nur die Steuer

von Redaktion

Daniel W.: „Meine Frau und ich besparen den Riester-Fondssparplan Uni-Profi-Rente 4P. Inklusive der Zulage zahle ich den Maximalbetrag in Höhe von 2100 Euro pro Jahr ein. Obwohl meine Frau nach der Geburt unserer beiden Kinder nur noch in Teilzeit arbeitet, haben wir den monatlichen Beitrag in Höhe von 83 Euro nicht reduziert. Da meine Frau neben ihrer Zulage auch die Zulagen für unsere Kinder erhält, würde jedoch der Sockelbeitrag in Höhe von 60 Euro pro Jahr ausreichen, um die volle Förderung zu erhalten. Ist es sinnvoll, auch aus steuerlichen Gesichtspunkten in der Sparphase und Auszahlungsphase, weiterhin einen höheren Betrag als nötig in den Riestervertrag einzuzahlen oder sollte meine Frau die 78 Euro pro Monat alternativ (z.B. in einen (ETF-)Fondsparplan) anlegen?

Diese Fragestellung würde ich nicht nur unter dem steuerlichen Gesichtspunkt sehen, sondern auch unter dem Gesichtspunkt der Abschlusskosten. Zu Beginn Ihrer Beitragszahlung haben Sie den Vertrag mit der Maximalförderung von 2100 Euro abgeschlossen. Auf diesen Betrag hin und der daraus resultierenden Vertragssumme haben sich die Abschlusskosten orientiert. Das heißt, dass zumindest die Abschlusskosten zu Beginn erhoben wurden und auch schon von Ihnen bezahlt wurden. Leider kenne ich Ihr Alter und das Ihrer Frau nicht. Somit ist die Frage, welche Strategie zum bestmöglichen Erfolg führt, nicht ganz einfach zu beantworten. Auch bei der steuerlichen Komponente sei erwähnt, dass die Effektivität von Ihrer steuerlichen Situation abhängig ist.

Wenn Sie die 78 Euro pro Monat alternativ investieren möchten, achten Sie dringend auf die fälligen Gebühren. Hierzu eignen sich Fondssparpläne gut, da die Gebühren transparent sind und sich im Rahmen halten, je nach gewünschtem Beratungsbedarf.

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