Die geplante CO2-Abgabe wird Ölheizungen im Vergleich zu Gasheizungen nochmals verteuern. Das ergab eine Analyse des Internet-Portals Verivox. Ab 2021 werden im Wärmebereich zusätzlich zehn Euro pro Tonne CO2 fällig. Dieser Betrag steigt bis 2025 auf 35 Euro je Tonne. Dann müssen Ölkunden bei einem Bedarf von 20 000 Kilowattstunden laut Verivox mit Mehrkosten von 220 Euro brutto rechnen, Gaskunden dagegen nur mit 170 Euro. Die CO2-Emissionen von Erdgas werden um rund ein Viertel geringer veranschlagt als von Heizöl, was durchaus umstritten ist. Rund die Hälfte der Wohnungen in Deutschland wird mit Gas beheizt, ein Viertel mit Öl, ein weiteres Viertel mit anderen Heizsystemen, vor allem Fernwärme und Strom.