Autoprämie: Kaufwillige müssen noch warten

von Redaktion

Entscheidung im Juni Autokäufer in Deutschland müssen sich gedulden: Bis Anfang Juni soll über mögliche Kaufanreize finanziert aus Steuergeldern entschieden werden. Das ist das Ergebnis eines „Autogipfels“ von Bundesregierung und Autobranche am Dienstag. Die Nachfrage nach Autos ist in der Corona-Krise eingebrochen. Um sie wieder anzukurbeln, hatten sich Hersteller und Länder für Kaufprämien starkgemacht. Diese könnten nun Teil eines umfassenden Konjunkturprogramms der Bundesregierung werden.

Elektro-Förderung weniger gefragt Derweil ist die Zahl der Anträge auf die bestehende staatliche Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride im April massiv gesunken. Mit 6483 lag die Zahl der neuen Anträge nur rund halb so hoch wie beim Rekord im März, wie aus Zahlen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hervorgeht.

Zwei Brennstoffzellenautos Im Einzelnen wurden 3659 Anträge für reine Elektroautos gestellt, 2822 für Plug-in-Hybride und zwei für Brennstoffzellenautos. Die Kaufprämie soll den Absatz von Autos mit elektrifiziertem Antrieb fördern. Für reine Elektroautos mit Batterie oder Brennstoffzelle gibt der Staat inzwischen bis zu 3000 Euro, bei Plug-in-Hybriden sind es bis zu 2250 Euro. Zudem müssen die Autohersteller einen Rabatt in mindestens gleicher Höhe gewähren.

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