Vorräte anlegen, Fertiges aufpeppen

von Redaktion

Manche können sich in der Corona-Zeit mehr Muße fürs Kochen nehmen, doch viele haben momentan noch weniger Zeit dafür. Wenn es schnell gehen muss, sind Fertiggerichte praktisch und beliebt gleichermaßen. Doch da die coronabedingte Ausnahmesituation andauert, braucht es Strategien, um eine ausgewogene und schmackhafte Ernährung sicherzustellen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Mit Kindern kochen

Kochen ist eigentlich eine wunderbare Möglichkeit, sinnvoll Zeit mit den Kindern zu verbringen. Lerneffekt inklusive. Oft schmeckt Selbstgekochtes den Kindern auch viel besser. Das klappt aber nur, wenn die Kleinen Lust haben zu kochen. Sonst wird aus dem gemeinsamen Projekt schnell zusätzlicher Stress. Ältere Kinder dürfen auch eigenverantwortlich in der Küche werkeln.

Vorratshaltung

Eine Auswahl an haltbaren Lebensmitteln ermöglicht mehr Vielfalt und Flexibilität beim Kochen und erspart so manchen Gang in den Supermarkt. In den Grundvorrat gehören Sattmacher wie Kartoffeln, Reis, Nudeln und Hülsenfrüchte, H-Milch, dazu ein paar Obst- und Gemüsekonserven. Vor allem Tomaten in Dosen sind eine wunderbare Grundlage für Suppen, Saucen und vieles andere.

Vorbereitung

Das gute alte Vorkochen ist wieder angesagt und kann auch in Corona-Zeiten weiterhelfen. Der Grundgedanke ist, innerhalb einiger Stunden mehrere Mahlzeiten für die nächsten Tage vorzubereiten und dadurch insgesamt Zeit einzusparen. Kombiniert man die vorbereiteten Speisen mit frischen Salaten, Rohkost und Obst, entstehen vollwertige Mahlzeiten. Das erfordert einiges an Planung. Wer nicht die Nerven hat, ausgeklügelte Wochenpläne zu erstellen, kocht einfach größere Mengen und friert den Überschuss ein. Übrige Beilagen kann man auch im Kühlschrank aufbewahren und an den folgenden Tagen weiterverarbeiten, zum Beispiel zu Bratkartoffeln, Gemüse-Reis-Pfanne oder Knödel-Rösti.

Fertiggerichte

Vorgegarte Tortellini, die in zwei Minuten auf dem Tisch stehen, können manche Familienkrise abwenden. Allerdings enthalten Fertigprodukte oft unnötig viel Salz, Fett und Zusatzstoffe. Zu häufig sollten sie also nicht auf den Tisch. Sie lassen sich aber gut mit frischen Lebensmitteln aufwerten. Statt jedem Familienmitglied also eine eigene Tiefkühlpizza vorzusetzen, lieber weniger davon in den Ofen schieben und in der Backzeit einen bunten Salat zubereiten. Oder fertigen Pizzateig mit frischen Zutaten selbst belegen.

Tiefkühlprodukte

Tiefgefrorenes Gemüse ist der Qualität von frischer Ware fast ebenbürtig. Und bereits gewaschen, geputzt und küchenfertig vorbereitet. Am besten Gemüse pur wählen. Andernfalls entlarvt ein Blick auf die Zutatenliste versteckten Zucker oder Zusatzstoffe.

Essen zum Mitnehmen

Viele lokale Gastronomiebetriebe bieten Gerichte zum Mitnehmen an. Wer dort einkauft, unterstützt Betriebe in der Krise und kann die Familienküche an anstrengenden Tagen entlasten.

Couscous-Gemüse-Pfanne

Zutaten: 400 g gemischtes Tiefkühl-Gemüse, 400 g Couscous, 800 ml Gemüsebrühe (heiß), Öl, Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence

Zubereitung: Gemüse in etwas Öl dünsten, etwa 10 Minuten garen. Couscous mit Gemüsebrühe übergießen und zum Gemüse geben, einige Minuten weitergaren und mit den Gewürzen abschmecken.

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