VERBRAUCHER

Einlagensicherung bei russischen Banken

von Redaktion

Wer Geld bei einer europäischen Tochtergesellschaft einer russischen Bank angelegt hat, braucht keine Angst zu haben. Guthaben auf Giro-, Festgeld und Tagesgeldkonten sowie Einlagen auf Sparbüchern oder Sparkonten sind bis mindestens 100 000 Euro geschützt, schreibt die Zeitschrift „Finanztest“. Das gilt auch dann, wenn eine Bank, wie jüngst zum Beispiel die Sberbank Europe AG, insolvent ist. Die für die Abwicklung zuständige Entschädigungseinrichtung deutscher Banken nimmt in so einem Fall Kontakt zu Kunden auf. Der gedeckte Betrag werde Anlegern innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Eintritt eines Sicherungsfalls erstattet, schreibt „Finanztest“. Im Fall der Sberbank seien auch Kundenforderungen aus Wertpapiergeschäften bis 20 000 Euro abgesichert.

Wer über mehr als 100 000 Euro Guthaben verfügt, erhält in Sonderfällen und auf Antrag auch bis zu 500 000 Euro zurück. Dafür müssten Kunden nachweisen, dass die Einlage aus dem Verkauf einer privat genutzten Immobilie oder aus Auszahlungen bestimmter Versicherungs- oder Entschädigungsleistungen stammte.  dpa

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