Viele Grundstückseigentümer müssen sich ranhalten: Gut zwei Monate vor Fristende sind in Bayern erst rund 14 Prozent der abzugebenden Grundsteuererklärungen bei den Finanzbehörden eingegangen. Rund 6,5 Millionen Erklärungen müssen abgegeben werden, so viele sogenannte wirtschaftliche Einheiten gebe es, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums der „Main-Post“ (Freitag). Bis Anfang dieser Woche seien aber nur rund 908 000 Grundsteuererklärungen eingegangen. Hintergrund ist, dass ab 2025 eine neue Grundsteuer-Berechnung gelten soll. Dafür müssen bundesweit Millionen Grundstücke neu bewertet werden. Das geschieht auf Grundlage von Angaben, die Eigentümer einreichen müssen. Dafür wurde eine Frist bis zum 31. Oktober festgelegt. dpa