Kriminelle rufen derzeit gezielt Menschen an, die sie schon einmal bei Investmentgeschäften betrogen haben. Dabei geben sie sich als Mitarbeiter des Netzwerks Europäischer Verbraucherzentren aus (ECC-Net), warnt das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ). Die Betrüger behaupteten dann, zusammen mit Behörden wie Interpol, der Bafin oder der Europäischen Zentralbank Gelder aus Betrugsfällen sichergestellt zu haben, bei denen die Angerufenen Opfer gewesen seien. Um ihr Geld zurückzuerlangen, werden sie aufgefordert, sich auf einer Plattform (etwa „Maritime Investments“) zu registrieren. Das Ziel dahinter: weitere persönliche Daten und sensible Finanzinformationen ihrer Opfer abzugreifen. Insgesamt gingen die Betrüger so raffiniert vor, dass die Angerufenen mitunter sogar dazu gebracht würden, weitere Zahlungen vorzunehmen.