Steuerfalle bei Fonds-Fusion

von Redaktion

Viele Anleger haben Post von ihrem Depotverwalter bekommen. Der Grund: Der ETF-Anbieter Amundi verschmilzt zwei milliardenschwere MSCI-World-Indexfonds miteinander. Konkret geht es um den ETF Amundi MSCI World V. Dieser Fonds soll zum 21. Februar aufgelöst werden, sämtliches investiertes Kapital in einen anderen Fonds übergehen: den ETF Amundi MSCI World. Für Anleger ist das technisch kein Problem, aber steuerlich: Denn der alte ETF liegt in Luxemburg, der neue in Irland. Dadurch fällt auf die bis dahin aufgelaufenen Gewinne Abgeltungssteuer an. Übersteigen die Gewinne den Sparerfreibetrag in Höhe von 1000 Euro je Einzelperson oder 2000 Euro je zusammenveranlagtem Paar, wird das Kreditinstitut die anfallende Steuer vom Verrechnungskonto einziehen.

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