Lebensmittel bleiben teuer

von Redaktion

Die Inflationsrate in Bayern ist leicht gesunken. Bei 2,4 Prozent lag sie im Februar, das war der zweite Rückgang in Folge, wie aus vorläufigen Zahlen des Landesamts für Statistik hervorgeht. Im Januar hatte die Inflation noch bei 2,5, im Dezember bei 3 Prozent gelegen. Nahrungsmittel entziehen sich dem Trend allerdings. Sie verteuerten sich auf Jahressicht mit 3,7 Prozent überdurchschnittlich. Obst und Gemüse legten in Bayern sogar um gut 7 Prozent zu.

Auch bundesweit gab es noch keine Entwarnung: Die Verbraucherpreise lagen im Februar wie schon im Januar um 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

Zu Jahresbeginn hatte der Preisauftrieb insgesamt entgegen der Erwartung vieler Volkswirte nach drei Anstiegen in Folge an Tempo verloren. Im Dezember lag die Inflationsrate noch bei 2,6 Prozent. Von Januar auf Februar des laufenden Jahres verteuerten sich Waren und Dienstleistungen nach vorläufigen Angaben der Statistiker um 0,4 Prozent.

Ermutigend: Die Inflationsrate ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel ging im Februar auf 2,6 Prozent zurück. Im Januar hatte diese sogenannte Kerninflation, die nach Meinung vieler Ökonomen den Inflationstrend besser darstellt als die Gesamtrate, noch 2,9 Prozent betragen.

Im Februar war Tanken und Heizen günstiger als ein Jahr zuvor. Energie verbilligte sich um 1,8 Prozent und damit etwas stärker als im Januar und im Dezember (jeweils minus 1,6 Prozent). Dagegen zogen die Lebensmittelpreise wieder deutlicher an: Die Preise lagen im Februar um 2,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, im Januar waren es lediglich 0,8 Prozent.

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