IN KÜRZE

von Redaktion

9,75 Millionen Euro für Deutsche-Bank-Chef

Frankfurt – Die Topmanager der Deutschen Bank haben im vergangenen Jahr trotz eines Gewinnrückgangs mehr Gehalt bekommen als 2023. Wie aus dem Geschäftsbericht der Bank hervorgeht, kommen die zehn Vorstände insgesamt auf 68,1 Millionen Euro – nach 58,3 Millionen Euro im Vorjahr. Die höchste Vergütung erhielt Vorstandschef Christian Sewing mit 9,75 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Sewing rund eine Million Euro weniger erhalten. Auf Platz zwei der Vergütungstabelle stand mit 8,99 Millionen Euro der Chef der Sparte Investmentbank, Fabrizio Campelli. 647 Beschäftigte der Bank verdienten 2024 mehr als eine Million Euro, 142 mehr als im Vorjahr.

Webasto-Chef muss vorzeitig gehen

Stockdorf – Bei dem zum Sanierungsfall gewordenen Autozulieferer Webasto räumt Vorstandschef Holger Engelmann vorzeitig seinen Posten. Der 59 Jahre alte Manager wird zum Wochenende ausscheiden. Am kommenden Montag soll Nachfolger Jörg Buchheim den Chefposten übernehmen, wie Webasto mitteilte. Darauf hätten sich Aufsichtsrat und Engelmann einvernehmlich verständigt. Weltweit beschäftigte der große Zulieferer Ende 2023 gut 16 000 Mitarbeiter an über 50 Standorten. Engelmanns Vertrag wäre eigentlich Ende des Jahres ausgelaufen. Engelmann stand seit 2013 an der Spitze des 124 Jahre alten Familienunternehmens, dessen wichtigste Produkte Schiebe- und Panoramadächer für Autos sind. Außerdem stellt das im Landkreis Starnberg ansässige Unternehmen unter anderem Standheizungen sowie Batteriesysteme für E-Autos her. Webasto war im vergangenen Jahr in finanzielle Schieflage geraten und hatte im Dezember eine Stabilisierungsvereinbarung mit den wichtigsten Gläubigern abgeschlossen. Der künftige Vorstandschef Buchheim (57) ist kein Webasto-Mann, sondern wurde von außen geholt. Der studierte Elektrotechniker habe eine „nachgewiesene Erfolgsbilanz in der Transformation internationaler Automobilzulieferer“.

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