Ausgaben wachsen auf über zwei Billionen
Berlin – Die öffentlichen Ausgaben sind 2024 erstmals auf mehr als zwei Billionen Euro gestiegen. Zwar wuchsen auch die wichtigen Einnahmen etwa aus Steuern und Sozialbeiträgen stabil, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag erklärte. Die gestiegenen Gesamteinnahmen konnten die Ausgaben demnach aber „bei Weitem“ nicht decken. Der öffentliche Gesamthaushalt gab 7,1 Prozent mehr aus und nahm 6,8 Prozent mehr ein als im Jahr 2023. Einnahmen von 1,98 Billionen Euro standen Ausgaben von 2,08 Billionen Euro gegenüber.
BP-Chef zieht sich zurück
London – Der Verwaltungsratschef des britischen Mineralölkonzerns BP, Helge Lund, hat seinen Rücktritt angekündigt. Lund werde das Unternehmen „voraussichtlich im Jahr 2026“ verlassen, teilte BP mit. Der Konzern hatte Ende Februar angekündigt, die Ausgaben für Erneuerbare Energien deutlich zu reduzieren und wieder verstärkt auf die Produktion fossiler Brennstoffe zu setzen.
50 Jahre Microsoft
Redmond – Im Computer-Universum kommt niemand an Microsoft vorbei. Mindestens 70 Prozent aller Personal Computer laufen unter dem Microsoft-Betriebssystem Windows. Die Bürosoftware Office zählt über eine Milliarde Nutzer weltweit. Selbst in neuen Software-Kategorien wie den Programmen zur Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen hat der Tech-Riese aus dem Nordwesten der USA mit Microsoft Teams Herausforderer wie Slack weitgehend abgehängt. Die Firma wurde vor 50 Jahren unter anderem von Bill Gates gegründet, lange der reichste Mensch der Welt.
China weniger kreditwürdig
Peking – Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Chinas von A+ auf A heruntergestuft. „Die Herabstufung spiegelt eine erwartete Schwächung der öffentlichen Finanzen Chinas und einen schnell steigenden Schuldenpfad während des wirtschaftlichen Übergangs des Landes wider“, erklärte die Agentur.
VW investiert in Argentinien
Wolfsburg – Volkswagen investiert 580 Millionen US-Dollar (523 Millionen Euro) in Argentinien. Ab 2027 soll dort im Werk Pacheco bei Buenos Aires ein neuer Amarok-Pick-up für Südamerika gebaut werden, kündigte Europa größter Autobauer an. „Mit dieser Investition stärken wir unsere Position in einer strategisch wichtigen Region für die Marke Volkswagen“, sagte Markenchef Thomas Schäfer.