Das Werk ist bereits die zweite Produktionsstätte in Asien.
Deichmann verkauft mehr Markenschuhe
München – Deutschlands größter Schuhhändler Deichmann hat zwar weniger Schuhe verkauft, aber mehr Geld in die Kasse bekommen. Wie das Unternehmen in Essen mitteilte, kam es im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von rund 8,7 Milliarden Euro und damit 0,2 Milliarden mehr als 2023. Die Anzahl der verkauften Schuhpaare sank zwar auf 180 Millionen, für 2023 hatte Deichmann einen Absatz von 184 Millionen vermeldet. Doch weil Verbraucher verstärkt auf teurere Markenschuhe setzten, konnte der Umsatz gesteigert werden.
Europas Stahlbranche unter Druck
London – Hohe Energiekosten, Zölle und die asiatische Konkurrenz setzen die Stahlindustrie in Europa unter Druck: Tata Steel in den Niederlanden will 1600 Jobs streichen, wie das Unternehmen mitteilte. In Großbritannien wird derweil über die Verstaatlichung des kriselnden Herstellers British Steel nachgedacht.
Lego eröffnet neue Fabrik in Vietnam
Kopenhagen – Der dänische Spielwarenhersteller Lego hat eine Fabrik in Vietnam eröffnet. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund eine Milliarde Dollar in den Standort in der Provinz Binh Duong investiert. Es ist die zweite Lego-Produktionsstätte in Asien, wo das Unternehmen in den kommenden Jahren weiter expandieren will.
EU: Bahn darf Schenker verkaufen
Die EU-Kommission hat grünes Licht für den geplanten Verkauf der profitablen Logistiktochter der Deutschen Bahn (DB), Schenker, gegeben. Die EU-Wettbewerbshüter stimmten zu, dass der dänische Logistikkonzern DSV für mehr als 14 Milliarden Euro übernehmen darf, wie Brüssel am Mittwoch mitteilte. Es gebe „keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken“ durch den Verkauf, erklärte die Kommission weiter. Im Oktober hatten der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn und der Bund den Verkauf genehmigt.
Mehr Wettbewerb bei Infotainment im Auto
Brüssel – Das Bundeskartellamt und der Online-Riese Google haben sich im Streit um Wettbewerbsbeschränkungen auf dem Markt für Infotainment-Systeme in Autos geeinigt. Wie die Behörde in Bonn am Mittwoch mitteilte, verpflichtete sich Google unter anderem dazu, seine Dienste für Fahrzeuge in Zukunft auch einzeln und nicht mehr nur gebündelt anzubieten. Das eröffne „neue Chancen für alternative Anbieter“, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt.