IN KÜRZE

von Redaktion

Die Industrie fordert jetzt Tempo. © Rolf Vennenbernd/dpa

Weltbank: Private Invests für Ukraine

Washington – Nach einem möglichen Ende des Krieges in der Ukraine wird die Privatwirtschaft laut Weltbank-Chef Ajay Banga eine große Rolle beim Wiederaufbau des Landes spielen. Von den rund 500 Milliarden Dollar (438,4 Milliarden Euro), die für den Wiederaufbau benötigt würden, werde „etwa ein Drittel aus dem privaten Sektor kommen“, sagte Banga. Aus dem Energiesektor alleine würden 100 Milliarden Dollar einfließen.

Gasverbrauch neun Prozent höher

Bonn – Der Gasverbrauch in Deutschland hat in dieser Heizperiode deutlich zugenommen. Wie die Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Erhebung der Bundesnetzagentur berichtete, haben Privathaushalte und Unternehmen im Winter 8,9 Prozent mehr Gas verbraucht als im Vorjahreszeitraum. Während sich die Zunahme bei Haushalten und Gewerbe auf 7,7 Prozent beläuft, sei der Gasverbrauch der Industrie um 10,1 Prozent gestiegen. Insgesamt habe der Verbrauch bei 594 314 Gigawattstunden (GWh) gelegen.

Wirtschaft erwartet Tempo von Politik

Berlin – Die deutsche Wirtschaft erwartet von Union und SPD nach der Billigung des Koalitionsvertrags Tempo bei der Umsetzung. „Für die Unternehmen in Deutschland ist entscheidend, dass das neue Regierungsbündnis jetzt zügig handlungsfähig wird“, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der „Rheinischen Post“. „Als Wirtschaft erwarten wir jetzt Entschlossenheit, Geschlossenheit – und vor allem Tempo“, sagte der Chef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).

Lagarde: Weniger Wachstum durch Zölle

Washington – Der von US-Präsident Donald Trump angezettelte Zollkonflikt dürfte laut EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Wirtschaft in der Eurozone bremsen. „Die deutliche Eskalation der weltweiten Handelsspannungen und die damit verbundenen Unsicherheiten werden das Wachstum im Euroraum wahrscheinlich durch eine Dämpfung der Exporte bremsen und könnten auch Investitionen und Konsum nach unten ziehen“, sagte Lagarde bei der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington. Zudem könnte eine sich verschlechternde Stimmung an den Finanzmärkten zu restriktiveren Finanzierungsbedingungen führen, in der Folge könnte der Konsum wieder abflauen.

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