Ordnung für immer

von Redaktion

Wer Kleinkram direkt aufräumt, schafft damit langfristig Ordnung. © IMAGO

Das große Aufräumen ist geschafft – doch wie bleibt die Ordnung nun erhalten? Viele kennen das Problem: Kaum ist die Wohnung in perfektem Zustand, dauert es nur wenige Tage, bis sich wieder Unordnung einschleicht. Gunda Borgeest zeigt in ihrem Buch „Ordnung für immer“, dass der Schlüssel zu langfristiger Ordnung nicht in einmaligen Aufräumaktionen liegt, sondern in kleinen, festen Routinen. Wenn Ordnung zur Gewohnheit wird, kann nicht nur Zeit gespart und Stress reduziert werden, sondern auch die Verbreitung von neuem Chaos verhindert werden.

■ Routinen

Oft scheitert eine dauerhafte Ordnung daran, dass Aufräumen als große, mühsame Aufgabe empfunden wird. Doch kleine, tägliche Handlungen sind weitaus effektiver als sporadische Großaktionen. Statt sich alle paar Wochen stundenlang durch die Wohnung zu kämpfen, reichen wenige Minuten am Tag, um Unordnung gar nicht erst entstehen zu lassen. Dabei gibt es keine universelle Lösung – jeder sollte eine Struktur finden, die zum eigenen Leben passt. Wichtig ist, dass die Ordnungssysteme einfach und alltagstauglich sind, damit sie ohne großen Aufwand beibehalten werden können.

■ Einfache Regeln

■ Gemeinschaft

Ordnung ist nicht nur eine individuelle Aufgabe, sondern eine gemeinsame Verantwortung. Besonders in Familien und Mehrpersonenhaushalten ist es wichtig, dass alle mithelfen. Kinder können spielerisch einbezogen werden – etwa mit einer „Aufräum-Playlist“, bei der jeder ein Lied lang aufräumt. Auch in Partnerschaften helfen klare Absprachen, damit nicht eine Person allein für die Ordnung zuständig ist.
Pernilla Rauh

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