Nur weil eine Bank pleitegeht, ist das Ersparte nicht weg. Die gesetzliche Einlagensicherung greift. © Christin Klose/dpa
In Deutschland sind mindestens 100 000 Euro pro Kunde und Bank über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Wer über größere Geldbeträge verfügt, sollte diese daher auf mehrere Banken verteilen, wie Thomas Hentschel von der Verbraucherzentrale NRW empfiehlt. Auch im Ausland gibt es Banken, die teils attraktive Zinsen versprechen. Und die gesetzliche Einlagensicherung gilt für den gesamten Euro-Raum. Darum müssen auch Sparer, die bei der Suche nach einer attraktiven Verzinsung auf Banken zum Beispiel in Frankreich, Belgien oder den Niederlanden zurückgreifen, nicht unbedingt Angst um ihre Guthaben haben. „Allerdings stellt sich doch die Frage, ob das dann zuständige ausländische Sicherungssystem auch leisten kann beziehungsweise der jeweilige Staat als letzte Rettung einspringt“, so Hentschel. Aus Sicht der Verbraucherzentralen sollte man Geld daher bei Banken in finanzstarken Staaten anlegen. Diese erkennt man in Zinsportalen an den Bonitätsnoten, die Ratingagenturen vergeben. Unter AA oder Aa2 sollte die Note nicht liegen, so Hentschel.