Kurznachrichten Dienst X (ehemals Twitter) © KIRILL KUDRYAVTSEV, afp
„Partnerschaft“ zwischen US Steel und Nippon Steel
Washington – US-Präsident Donald Trump stellt nach einer monatelangen Hängepartie eine „Partnerschaft“ zwischen dem amerikanischen Stahlkonzern US Steel und dem japanischen Rivalen Nippon Steel in Aussicht. Die Formulierung ließ zunächst offen, ob Trump die von Nippon angestrebte Übernahme des US-Konzerns billigen wird – oder nur einen Einstieg. Trumps Vorgänger Joe Biden hatte die Übernahme durch Nippon Steel im Januar kurz vor Ablauf seiner Amtszeit blockiert.
Energiepreise für Verbraucher gesunken
Heidelberg – Die Kosten für Strom, Heizung und Kraftstoff für Verbraucher in Deutschland sind einer Erhebung zufolge seit Jahresbeginn um rund fünf Prozent zurückgegangen. Ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt muss aktuell 5173 Euro pro Jahr für Energie aufbringen, während es im Januar noch 5442 Euro waren, wie aus einer Analyse des Vergleichsportals Verivox hervorgeht, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Dies bedeutet eine Preissenkung um 269 Euro.
Erster Bahnbetreiber in England verstaatlicht
London – Im Rahmen der geplanten Wiederverstaatlichung der britischen Bahn ist am Sonntag ein erstes Zugunternehmen verstaatlicht worden. „South Western Railway ist jetzt wieder in staatlichem Besitz. Und das ist nur der Anfang“, teilte der britische Premierminister Keir Starmer in einem Onlinedienst mit. South Western Railway betrieb Züge in Teilen von Südengland, da-runter auch in London. Die britische Regierung will innerhalb der nächsten zwei Jahre alle Eisenbahnbetreiber wieder verstaatlichen.
Musk will sich mehr um seine Firmen kümmern
Bastrop – Ein etwa zweistündiger Ausfall beim Onlinedienst X hat Elon Musk zu der Ankündigung veranlasst, sich wieder mehr auf die Leitung seiner Unternehmen konzentrieren zu wollen. „Wie die X-Betriebsprobleme diese Woche gezeigt haben, sind größere operationelle Verbesserungen fällig“, erklärte Musk nach dem Ende der Panne bei X am Samstag. Eine Internet-Beratungsgruppe erklärte indes, dass ein Hackerangriff zu dem Ausfall bei X geführt habe. Musk betonte: „Ich bin wieder rund um die Uhr sieben Tage die Woche bei der Arbeit und schlafe in Konferenz-/Server-/Fabrikräumen.“
Netzagentur: DSL wird nicht abgeschaltet
Bonn – Haushalte mit Kupferkabel-Anschlüssen müssen mit Blick auf den fortschreitenden Ausbau des Glasfasernetzes in Deutschland der Bundesnetzagentur zufolge nicht befürchten, dass ihre DSL-Anschlüsse abgeschaltet werden. „Die Menschen sollen freiwillig wechseln, und es wird niemand ohne Anschluss dastehen“, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, den Zeitungen der Funke Mediengruppe und stellte klar, dass eine Abschaltung „im Moment“ nicht anstehe.