Je häufiger Zahlungen werden, desto häufiger auch der Betrug. © dpa
Mehrheit für eine Digitalsteuer
Berlin – Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet, dass große Digitalkonzerne künftig eine Steuer von zehn Prozent auf ihre Werbeeinnahmen zahlen sollen. In einer Forsa-Umfrage für das Magazin „Stern“ sagten 85 Prozent der Befragten, sie fänden eine solche Abgabe richtig. Die Steuer soll nach den Plänen von Kulturstaatsminister Wolfram Weiner (parteilos) alle Plattformen betreffen, die Medieninhalte nutzen.
Zollverhandlungen gehen weiter
London – China und die USA haben in London ihre Verhandlungen im Handels- und Zollkonflikt fortgesetzt. Nach einem ersten Treffen am Vortag seien die Unterhändler aus Peking und Washington am Dienstag erneut zusammengekommen, sagte ein Sprecher des US-Finanzministeriums. Mit offiziellen Ansagen hielten sich beide Seiten zunächst zurück. US-Präsident Donald Trump hatte sich am Montag optimistisch gezeigt, ihn erreichten „nur gute Berichte“ aus London, sagte er.
Geldwäsche mit Kryptowährungen
Köln – Digitale Währungen wie Bitcoin oder Ethereum spielen in der Arbeit der Anti-Geldwäsche-Behörde FIU weiter eine große Rolle. Im vergangenen Jahr gingen rund 8700 Verdachtsmeldungen mit Bezug zu sogenannten Kryptowerten bei der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (Financial Intelligence Unit – FIU) ein. Ihr Anteil am Gesamtaufkommen sei mit 3,3 Prozent aller Verdachtsmeldungen auf einen neuen Höchstwert gestiegen, teilte die Behörde mit.
Bankmitarbeiter unterschlägt Geld
Frankfurt – Ein Mitarbeiter der Deutschen Bank soll Kundengelder in insgesamt mittlerer sechsstelliger Höhe unterschlagen haben. Von dem Vorfall seien „weniger als zehn Kunden-Konten“ betroffen gewesen, erklärte ein Sprecher des Geldhauses auf Anfrage. „Die betroffenen Kunden wurden bereits vollumfänglich entschädigt.“ Nach einer umfassenden Prüfung schließe man aus, dass weitere Kunden-Konten betroffen seien.
Truck-Holding soll an die Börse
Tokio – Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck und der japanische Autobauer Toyota legen wie geplant die Lastwagen-Geschäfte der Töchter Mitsubishi Fuso und Hino zusammen. Die Konzerne wollen an einer neuen börsennotierten Holding jeweils 25 Prozent der Anteile halten. Rund 50 Prozent des Unternehmens sollen also an Investoren gehen. Die Holding soll im April 2026 starten und in Tokio an der Börse notiert werden.